Tierkreiswissen

Tierkreiswissen im Eich-Verlag

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Der Tierkreis – Entwicklungsweg des Lebens

 

Der Tierkreis als EntwicklungswegWir alle kennen sie: die vorausschauende Jungfrau, den selbstbewussten Löwen oder den leidenschaftlichen Skorpion. Tierkreiszeichen werden normalerweise mit Charaktertypen, Horoskopen und Astrologie in Verbindung gebracht. Doch so spannend diese Themen auch sind, so bilden sie doch nur einen Aspekt des Mysteriums Tierkreis. Auch der astronomische Blick auf den Zodiak, die Sternbilder oder die Ekliptik sind nur eine weitere Facette des großen Tierkreis-Spektrums. Jenseits von Sternbildern, Horoskopen und Astrologie verbirgt sich hinter dem Tierkreiswissen aber noch etwas Anderes, Älteres, vielleicht das älteste Wissen der Menschheit. So zumindest sah es der österreichische Schriftsteller Hans Sterneder (1889-1981). Nach jahrelangem Forschen fand er im Tierkreis das Wissen um den Weg, „den jeder lichtsuchende Mensch klar und lückenlos gehen kann, um am Ende ein sehender, wissender, bewusst lebender, kosmischer Mensch zu werden“. Ausführlich dargelegt und Tierkreiszeichen für Tierkreiszeichen herausgearbeitet hat er dieses Wissen in seinem epochalen Werk „Tierkreisgeheimnis und Menschenleben“.

 

Hans Sterneder – Dichter und Künder des Tierkreiswissens

Hans Sterneder, Autor des spirituellen Klassikers „Der Wunderapostel“, nahm für sich in Anspruch, das Geheimnis des Tierkreises entdeckt und damit das Urwissen der Menschheit entschlüsselt zu haben. Sterneder war ein hochgebildeter Mann, Prof. h. c. und Mitglied im österreichischen P.E.N., intelligent und sprachgewaltig. Er kannte sich mit Astrologie ebenso aus wie mit Mythologie, Kunst- oder Religionsgeschichte und war durchdrungen von einer tiefen Spiritualität. Wenn er von Tierkreis, Tierkreiswissen oder Tierkreiszeichen sprach, meinte er nicht den astrologischen Aspekt. In einem Interview von 1959 fasste er seine Erkenntnisse zusammen: „Die Frühmenschen haben bei der Durchforschung des Lebens erkannt, dass alles Leben – ob das der Pflanze, des Tieres oder des Menschen – von seinem Werden bis zu seinem Vergehen in den gleichen 12 Stufen der Entwicklung verläuft. Diese ungeheure Erkenntnis haben sie an den Himmel geschrieben und darum sein Rund in 12 Felder geteilt, die diesen 12 Phasen des Lebens-Ablaufes entsprechen. Und sie haben in diese 12 Felder Bilder hineinprojiziert, die in verschleierter Form die betreffende Stufe der Entwicklung ausdrücken. Bei dieser Erforschung wies sich mir als das Überwältigendste dieses: dass jede irdisch-körperliche Entwicklungsstufe das sichtbare Spiegelbild der entsprechenden geistigen Entwicklungsstufe des Menschen ist!

 

Tierkreiszeichen als Bilder eines geistigen Entwicklungsweges

Der Tierkreis – Entwicklungsweg des LebensSo wie der Tierkreis im Jahresring am Frühlingspunkt mit dem Sternzeichen WIDDER und der Geburt des pflanzlichen Lebens beginnt, so beginnt laut Sterneder auch der geistige Entwicklungsweg des Menschen im Tierkreisfeld WIDDER mit der Ichbezogenheit der Geburt und dem aus ihr sich verhärtenden Egoismus. In der zweiten Stufe des zu Boden geneigten STIERES erkaltet der Mensch endgültig und sinkt in die Tiefen des Materialismus. Erst mit der dritten Stufe im Tierkreiszeichen ZWILLINGE beginnt sein Erwachen, kommt das Ahnen, dass es neben der Materie auch ein Reich des Geistes gibt. Die vierte Stufe des rückwärtsgewandten KREBSES führt den Strebenden dann vom Ahnen zum Wissen. Auf der fünften Stufe schmiedet er als kraftstrotzender LÖWE das Schwert seiner Willenskraft, mit dem er auf der sechsten Stufe die Leidenschaften und Begierden aus seiner Brust vertreibt, den Versuchungen der Welt widersteht und sich die Reinheit der JUNGFRAU erringt.

 

Das Ziel des Tierkreisweges – die Meisterschaft

Auf der siebten Stufe im Tierkreisfeld WAAGE erlebt der Mensch eine Phase des inneren Friedens. Sein Streben erlahmt, und er will für immer in diesem Glück verharren. Doch auf der achten Stufe reißt der SKORPION ihn heraus aus dem paradiesischen Zustand und stößt ihn zurück in die Fänge der stärksten aller irdischen Kräfte: der stofflichen Lust des Geschlechtstriebes. Er lässt sich fallen, sein Willensschwert zerbricht und er gibt sich ganz dem Rausch hin. Auf der neunten Stufe, im Tierkreiszeichen SCHÜTZE, rafft der Mensch sich wieder auf, schmiedet das zerbrochene Schwert neu und ringt die irdische Lust in sich nieder. In der Einsamkeit des STEINBOCKS kämpft er sich empor, besiegt auch die letzte Anziehungskraft des Stoffes und lässt alle irdischen Fesseln hinter sich. Sein ganzes Streben gilt nur noch dem Geist, und auf der elften Stufe des WASSERMANNS erringt er sich endgültig das geistige Reich. Er hat sich bei lebendigem Leibe von allem Irdischen gelöst und sich ganz vergeistigt. Auf der letzten und 12. Stufe im Tierkreisfeld FISCHE schreitet er durch das goldene Tor der Verwandlung und vollendet seinen Weg in der Meisterschaft des Lebens.

 

Der Weg durch den Tierkreis – für jeden erlebbar

Ganz gleich ob vorausschauende Jungfrau, selbstbewusster Löwe oder leidenschaftlicher Skorpion – jeder Mensch kann den Tierkreisweg gehen, kann sich aus den Niederungen des Egoismus und Materialismus emporschwingen, sich Wissen und Erkenntnis erarbeiten, seine Willenskraft stärken und den Leidenschaften in sich sowie den Versuchungen um sich widerstehen. Kann den Frieden erleben, die letzte Fessel des Materialismus sprengen und völlig eingehen in das Reich des Geistes.

Tierkreisscheibe von Hans Sterneder

Hans Sterneder hat diesen Weg in mehreren seiner Bücher dargelegt – ob in mystischen Bildern wie im „Wunderapostel“ oder in „Also spricht die Cheops-Pyramide“ oder in großartig verdichteter Sprache wie in seinem Mysterienspiel „Die große Verwandlung“ oder auch detailliert und systematisch wie in „Tierkreisgeheimnis und Menschenleben“. In dem Buch „Der Gralsweg in den Werken des Dichters Hans Sterneder“ sind viele Passagen aus den unterschiedlichen Büchern lesebuchartig zusammengestellt und nach den einzelnen Stufen und Tierkreiszeichen geordnet. Tauchen Sie ein in das Urwissen des Tierkreises und erkunden Sie den Weg aus den finstersten Regionen luziferischer Stoffgebundenheit über die Grate des Erkennens, die Schluchten des Überwindens bis hinauf zu den höchsten Entwicklungszielen menschlichen Lebens, den Weg vom machtberauschten Sklaven niederer Triebe empor in die unendliche Freiheit des Geistes.