Also spricht die Cheops-Pyramide


Also spricht die Cheops-Pyramide

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Einweihungsroman

 

Was ist das Leben? Das ganze Denken der Gelehrten müsste einzig nur auf diese Frage aller Fragen, diese Urfrage der Schöpfung gerichtet sein. Auf die Frage, was dieses hohe, heilige, nahezu göttlich-gewaltige Leben ist, das alles weiß, alles plant, alles baut, alles trägt, erhält und unverlierbar behält! Das nicht sichtbar ist, das nicht greifbar ist, das überhaupt nicht zu sein scheint – und das dennoch die urgründigste Wirklichkeit sein muss, himmelhoch über die scheinbare Sinnenwelt der stofflichen, hinfälligen Körper hinaus!“ (Hans Sterneder)

Was ist Zeit? ... Was ist Leid? ... Was ist Ewigkeit? Diese Fragen stehen am Anfang des Romans von Hans Sterneder. Während in der luxuriösen Halle des Mena House in Kairo Tanzmusik und seichte Unterhaltung die Luft erfüllen, beschäftigt den jungen Privatgelehrten Oswald Niebergall etwas ganz anderes. Er ist auf der Suche nach dem Geheimnis der Pyramiden und dem Sinn des Lebens. Plötzlich zieht ihn ein mächtiger Drang ans Ufer des Nils. Dort erwartet ihn ein alter Ägypter. Schnell erkennt Niebergall, dass er es mit einem Adepten, einem Eingeweihten, zu tun hat. Was in dieser Nacht geschieht, verändert sein Leben ...

„Also spricht die Cheops-Pyramide“ erschien kurz vor Sterneders 80. Geburtstag und ist ein klassischer Einweihungsroman. Mit ihm kehrt der Dichter zurück zu den Wurzeln seines spirituellen Schaffens. Er erzählt von einem nach Wissen und Erkenntnis strebenden jungen Mann, der einem geheimnisvollen Adepten begegnet und von ihm in wunderbarer Weise in das Menschheitsurwissen eingeführt wird. In seinem Roman deckt Hans Sterneder den tragischen Irrglauben an die Materie auf und führt zurück zur unumstößlichen Wahrheit eines kosmisch-geistigen Weltbildes. „Also spricht die Cheops-Pyramide“ ist das Vermächtnis eines großen Mystikers.


 

Leseprobe

 

Biene, Schwalbe, Schmetterling

© 2008 Thomas Eich-Verlag, Werlenbach
Alle Rechte vorbehalten

 

Und betrachten wir die Biene! Wer sagt ihr, dass sie in einer geordneten Staatengemeinschaft leben muss? Wer veranlasst sie, Waben zu bauen aus Wachs? Und wieso hat sie die Fähigkeit, dieses Wachs aus ihrem Leibe zu schwitzen? Es gibt doch eine Flut von Insekten, und kein einziges von ihnen vermag dies. Woher wissen die Bienen, dass sie sich, um dieses Wachs zu erzeugen, zu einem gewaltigen Knäuel zusammendrängen müssen, um es durch die entstehende Wärme abzusondern?

Es ist doch nicht so, dass dieses Tierchen aus vollem Bewusstsein sich sagt: Ich Biene, ich Stoffgebilde, weiß genau, dass ich Wachs brauche. Und dieses Wachs will ich weder ausscheiden noch ausbrechen, sondern ich will es ausschwitzen.

Und mit diesem Wachs baue ich Waben. Und ich weiß, dass ich keine viereckigen oder dreieckigen Waben zusammensetze, sondern ich baue, aus klügstem Wissen heraus, sechseckige Waben!

Und warum baut ausgerechnet nur die Biene unter all den unzähligen Insekten ihren honiggefüllten Vorratsspeicher und ihre Kinderwiege zugleich aus Wachs und obendrein sechseckig?

Weil die Erfahrung sie gelehrt hat, dass diese Bauform die praktischste ist?

Das aber würde doch wieder größte Beobachtungsgabe, schärfstes Denken und bewusstestes Erwägen voraussetzen!

Und wieder stehen wir vor der Frage, wer ist dieser meisterliche Denker in dem materiellen Geschöpf?

Und dann die Schwalbe! Woher weiß sie, dieses ergreifende Wesen aus unbewusster Materie, dass sie, zum Gegensatz aller anderen Vögel, ihr Nest nicht aus Halmen und Fasern ins Gabelgeäst der Bäume zu flechten, sondern aus Speichel und feuchtem Straßenstaub an die Wände der Häuser anzumauern hat?

Dass ihr Gefieder stahlblau schillern muss und sie unter der Kehle den weißbraunen Brustfleck zu tragen hat. Und warum zwitschert sie so rührend anheimelnd, während alle anderen Vögel singen und jubilieren?

Und woher hat sie das unfehlbare Zugvogelgedächtnis, das sie nach herbstlichem Südlandsflug im kommenden Frühling zielsicher wieder zu ihrem Nest zurückkehren lässt?

Die Gelehrten haben sich wiederum ein sehr gewichtiges Wort zurechtgelegt, ein schillerndes Wort – INSTINKT, das Bedeutsames sagen will und in Wirklichkeit doch nichts sagt.

Denn wie kann ihn die unintelligente, unbewusste Materie erzeugen, so dass er den ganzen Vogel beherrscht und zielsicher führt?

Und wie pflanzt sich diese Rätselmacht Instinkt von Generation zu Generation in den immer wieder neuen Molekülen der Zellen fort, genauso wie das Artwissen?

Dieser Instinkt ist irgendwo im stofflichen Leib, der ihn aber nicht erschaffen kann. Und dieser stoffliche, unwissende Leib behält ihn und trägt ihn sowie das Artwissen durch die Unermesslichkeit der Jahrhunderttausende, obwohl dieser Stoff in Wirklichkeit nichts anderes ist als ein herrlicher, tönerner Topf.

Und immer wieder die Urfrage: – Wie  kommen Artwissen und Instinkt überhaupt in die Zellen, in die Gene, in den Leib?

Beides kann nie vom Stoff, es kann nur vom LEBEN ausgehen!

Wie entsteht aber in den bestimmungslosen Stoffkörpern das Leben, das die Gelehrten so krampfhaft zu ergründen sich bemühen?

Und da ist zum Schluss noch die Legion von Schmetterlingen! Dieser Ausdruck ungebundenster Glückseligkeit der Erde. Diese prächtigen, fliegenden Blumen mit ihrer Fülle von Farben, kunstvollsten Mustern und verzaubernden Ornamenten auf ihren Flügeln!

Diese so völlig unnützen und doch so hinreißenden Malereien, dass Staunen und Lust uns so tief in die Herzen greifen.

Zum Fliegen, also zur Erfüllung ihres Daseins, sind diese von höchstem Kunstempfinden zeugenden Malereien doch nicht notwendig!

Wer also erdachte diese betörenden Spielereien?

Wer führt sie aus? Und wozu?

Wer hält sie in seinem Gedächtnis?

Und wer legt solchen Wert darauf, dass er dieses an sich Unnütze nie vergisst durch alle Zeiten?

Etwas Lebensnotwendiges immerwährend beizubehalten, das wäre zu verstehen. Aber selbst da taucht immer wieder die ewig gleiche und doch so entscheidende Frage auf: Der Schmetterling selbst, der ein Häufchen Staub ist – wie kann dieser Staub denken? Und die besten Maler in den Schatten stellen. Wo nimmt er diese beglückende Fülle von Farben her? Wie erzeugt er sie? Wer in ihm bildet immer wieder exakt die Ornamentlinien und die berauschend harmonischen Farbgebilde?

Wer hat die unglaubliche Kraft und Fähigkeit, diese Farbornamente durch die Jahrtausende zu behalten und nie zu vergessen?

Und wie ist dieses Denken, Phantasieren, Gestalten überhaupt entstanden?

Wie, um des Himmels willen, soll Stoff denken können? Denkender Staub! Das ist doch unmöglich. Wir aber stehen vor dieser absurden Tatsache.

Wir stehen überall in der Schöpfung vor weisestem und schärfstem Wissen ohne greifbaren Denker, also ohne ein tatsächliches Wesen!

Das ist doch unvorstellbar!

Denken und bewusstes Tun aus sich selbst, das ist ebenso unmöglich wie ein Bach ohne Quelle, wie Licht ohne Feuer!

Wie also entstand dieses hohe, bewusste Denken in den Schmetterlingen? Woher kommt ihr geniales Können?

Aber da wird die Wissenschaft selber zum Schmetterling und gaukelt über diese Tiefen der ganzen Schöpfung hinweg, wie wenn diese Fragen nicht die Urfragen alles geschöpflichen Lebens wären.

 

 

Weitere Produktinformationen

Autor:

Hans Sterneder

Umfang: 192 Seiten
Art/Einband: Hardcover
ISBN 978-3-940964-02-1
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