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Sonnenbruder & Wunderapostel

Hans Sterneders Romane Der Sonnenbruder und Der Wunderapostel sind Anfang der 1920er Jahre erschienen (1922 und 1924) und sind mittlerweile Klassiker der spirituellen Literatur. Anfang der 90er Jahre wurde sogar ein Kinofilm über den Walzbruder Beatus Klingohr und seine Erlebnisse mit dem geheimnisvollen Wunderapostel gedreht.

Hans Sterneder: Der Sonnenbruder
Hans Sterneder: Der Wunderapostel

Der Sonnenbruder

Im Sonnenbruder lernen wir Beatus Klingohr als einen Walzbruder kennen, der ein schmerzhaftes Geheimnis mit sich herumträgt. Er ist auf der Flucht vor sich selbst, vor seiner eigenen Vergangenheit. Ein schwerer Schicksalsschlag hat ihn hinausgetrieben auf die Landstraße, fort aus der Geborgenheit seines alten Lebens und hinaus in die bunte Welt der Landstreicher und Vagabunden. Doch das Schicksal meint es gut mit ihm. Beatus ist ein Liebling von Mutter Natur. Mit warmer Liebe offenbart sie ihm all ihre Schönheiten. Er genießt die unbeschwerte Leichtigkeit der Sommertage und die herzliche Freundschaft seiner Wanderbrüder. Aber er bekommt auch die erbarmungslose Härte des Winters zu spüren und die versteinerte Ablehnung kalter Herzen.

So erlebt Beatus beides: Himmel und Hölle, Freude und Niedergeschlagenheit. Doch bei all dem Erleben kreisen seine Gedanken immer wieder um den Sinn des Lebens, die Geheimnisse der Natur und – um Gott. Als er sich schließlich aufmacht, den Wunderapostel zu suchen, beginnt eine dramatische Suche auf Leben und Tod …

Nach der Erstauflage Anfang der 1920er Jahre nannte Dr. Egbert Delpy den Roman in der Rheinisch-Westfälische Zeitung:

„die große Natursinfonie“ und „eine dichterische Glanzleistung.“

Der Wunderapostel

Im Wunderapostel begegnet Beatus endlich dem Heißersehnten und zieht an seiner Seite durch die Lande. Und er erlebt Unglaubliches. Der Wunderapostel ist ein Eingeweihter, ein indischer Meister, der über ein unergründliches Wissen verfügt und unfassbare geistige Kräfte besitzt, Herr über die Materie zu sein scheint und sogar Heilungen bewirkt. Er enthüllt Beatus Schöpfungsgeheimnisse, die nur wenigen Eingeweihten bekannt sind. Für Beatus beginnt ein ganz neues Leben. Tiefer und tiefer führt ihn der Wunderapostel ein in die Geheimnisse des Seins, enthüllt ihm die geistigen Zusammenhänge alles Lebens und löst die schmerzhaften Bande auf, die Beatus einst auf die Landstraße getrieben hatten. Beatus ist glücklich, selig, doch dann kommt die Stunde des Abschieds ...

Hans Sterneder ist mit seinem Einweihungsroman vom Wunderapostel etwas Einmaliges gelungen: die Verschmelzung von hoher Literatur und tiefer Geistigkeit, die Einheit von Sprache und Erkennen. Er machte ihn zum großen Mystiker des 20. Jahrhunderts und zum Künder des bereits heraufziehenden Wassermann-Zeitalters.

Der Publizist Wilhem Schwaner nannte den Roman „das beste, größte und tiefste Buch, das ich je gelesen habe“, und der Dichter Ludwig Huna:

„Dieses Werk hat einen namenlosen Reichtum in meine Seele gelegt, und ich werde zeitlebens von seinen Schönheiten und Weisheiten nicht loskommen.“

Der Wunderapostel – Kinotrailer – Eine spirituelle Romanverfilmung

Der Wunderapostel – Der Walzbruder – Anfangsszene des Spielfilms

Der Wunderapostel – 15-Minuten-Vorschautrailer

Der Spielfilm

Die Literaturverfilmung der beiden Romane ist eine besondere Kostbarkeit und einer der eindrucksvollsten spirituellen Filme der deutschen Kinogeschichte. Er wurde konzipiert als Gegenstück zu üblichen Unterhaltungsfilmen und soll dem Zuschauer die Möglichkeit bieten, sich mit geistigen Werten auseinanderzusetzen. 1993 hatte der Film Premiere und lief mehrere Jahre erfolgreich in den Kinos. Er beeindruckt nicht nur durch seinen spirituellen Gehalt, sondern ebenso durch die wundervollen Naturaufnahmen, die liebevolle Gestaltung des Bühnenbildes und die kraftvolle Musik. Der Film ist wie die Bücher – voller Schönheit, Weisheit und Tiefe.

Die Zuschauerstimmen sprechen eine eindeutige Sprache. Hier ein kleiner Auszug:

„ein wundervoller Film“, „hat mich sehr in meinem Innersten berührt“, „ging mir sehr zu Herzen“ „wunderschön ... macht nachdenklich“, „es hat mich noch nie ein Film so berührt wie dieser“, „erhaben und schön“, „der schönste und wichtigste Film, den ich in meinem ganzen Leben sah“, „Balsam für Körper, Seele und Geist“.